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Elisabeth wirbelte herum, ihre Augen verengten sich zu Schlitzen

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Elisabeth wirbelte herum, ihre Augen verengten sich zu Schlitzen. „Maximilian, wer ist diese Frau? Erklär mir das!“ Maximilians Panik schlug augenblicklich in brutale Grausamkeit um. Um seine Unschuld zu beweisen, trat er vor, riss der Frau die kleine Stofftasche mit den Babyutensilien aus der Hand und warf sie voller Verachtung in den brennenden Bioethanol-Kamin am Rand der Bar. „Security! Schmeißt diese geisteskranke Erpresserin raus! Ich habe sie noch nie gesehen!“, schrie er.

Doch Maja wich keinen Zentimeter zurück. Trotz der Tränen in den Augen griff sie in ihre nasse Jacke, zog einen versiegelten Umschlag heraus und knallte ihn direkt auf Elisabeths Stehtisch. „Du hast mich an dem Tag blockiert, als der Arzt die Schwangerschaft bestätigte, Max. Du hast deine Nummer geändert und mich mittellos sitzengelassen, nur um diese reiche Erbin zu heiraten“, rief sie. Elisabeth riss den Umschlag auf. Darin lagen gemeinsame Urlaubsfotos, Chat-Ausdrucke und ein zertifizierter DNA-Test: 99,99% Übereinstimmung. Ein lautes Raunen ging durch die Galerie, während die ersten Gäste ihre Smartphones zückten.

In diesem Moment erhob sich Richard Brandstetter, Maximilians Vater – ein eiskalter Milliardär, vor dessen Wort die gesamte Wirtschaft zitterte. Maximilian stammelte panisch: „Vater, das ist eine Fälschung…“ Richard würdigte ihn keines Blickes. Er trat an Maja heran, blickte dem kleinen Leon ins Gesicht und seine harten Augen wurden plötzlich feucht. Mit seinem seidenen Einstecktuch wischte er dem Säugling zärtlich eine Träne vom Gesicht. Dann drehte er sich zu seinem Sohn um.

KLATSCH. Der heftige Schlag hallte wie ein Peitschenknall durch die Galerie.

Elisabeth zog ohne ein Wort ihren millionenschweren Diamantring vom Finger und ließ ihn mit einem hellen Klirr in Maximilians Champagnerglas fallen. „Ich hätte fast ein Monster geheiratet“, flüsterte sie und ging.

Richard zog seinen schweren Kaschmirmantel aus und legte ihn schützend um Majas zitternde Schultern. „Von heute an wird es dir und meinem Enkel an nichts mehr fehlen“, sagte er lautstark zu seinen Anwälten. „Ändern Sie die Stiftungsurkunden. Maximilians gesamtes Erbe wird auf diesen Jungen überschrieben. Und du, Maximilian, bist gefeuert und ab heute nicht mehr mein Sohn. Geh mir aus den Augen.“

Während Maximilian auf einen Stuhl sank und sein perfektes Leben vor aller Augen zerfiel, verließ Maja die Galerie mit erhobenem Haupt – mit einer sicheren Zukunft für ihr Kind.

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